Architects Collective

Südspidol

Projektbeschreibung

Neubau eines Krankenhauses

Ort

Esch sur Alzette, LUX

Bauherr

Centre Hospitalier Emile Mayrisch

Architektur

Health Team Vienna
(Architects Collective & Albert
Wimmer ZT-GmbH)

Wettbewerb

1. Preis EU-weiter Wettbewerb

Leistungsumfang

Architekturplanung & Objektüberwachung

Fertigstellung

2022

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Ein Grätzel entsteht
Auf 56.000 m² wird bis 2022 ein Gebäudekomplex entstehen, der das Zeug zum zukunftsweisenden Typus im Bereich der Krankenhausarchitektur hat und drei bisherige Klinikstandorte zusammenbringt. Der Entwurf für das zweitgrößte Spital Luxemburgs zeigt auf den ersten Blick, wie man Berührungsängste der PatientInnen mit dem Thema Spital auf architektonische und ästhetische Weise neu und überzeugend abbauen kann.

Aus drei mach eins
Das neue Klinikum besteht aus drei dreieckigen Gebäuden im Süden Luxemburgs, in denen sämtliche Bereiche eines Allgemein-Spitals untergebracht sind. Unter anderem finden hier Raum: Ein Kernspital inklusive Ambulanz und Pflege, ein Krebszentrum sowie die Abteilungen Psychiatrie und Geriatrie. Bei dem Gebäudekomplex steht der Charakter eines grünen Campus im Vordergrund, der durch eine unterirdische Ver- und Entsorgungsebene verbunden wird.

Freundliche Effizienz
Eckpfeiler und Säulen des Projekts sind eine gegliederte Struktur, welche den menschlichen, also Patienten-Anforderungen ebenso gerecht wird, wie den komplexen medizinischen Abläufen eines prozessorientieren Krankenhauses. Darüber hinaus geht es dem Planungsteam um die Minimierung der Wege sowie die optimale Orientierung, die Einbeziehung der Natur und um Räume, in denen das Wohlfühlen der PatientInnen an erster Stelle steht.


Ein Kernspital mit Ambulanzen und Pflegestationen, ein Krebszentrum sowie die Abteilungen Psychiatrie und Geriatrie finden in drei dreieckigen Gebäuden Platz.


Beschattungslamellen an der Fassade

Grundriss E3


Mehrere Gebäude formen einen angenehm gegliederten Gesamtkomplex. Der Campuscharakter verleiht der Klinik einen menschlichen Maßstab.


Die Erschließung erfolgt elegant über die Hauptebene und verbindet die Einzelgebäude effizient.


In den geschützten Innenhöfen wird die Qualität der Campusstruktur erlebbar.


Kluges und ökonomisches Bauen wird durch den Einsatz vorgefertigter standardisierter Elemente garantiert.

Minimierung der Wege und eine optimale Orientierung standen genauso im Fokus wie die Einbeziehung der Natur.


Die Berührungsängste der PatientInnen mit dem Thema Spital werden überzeugend abgebaut.